Mobiler 14″ USB-Monitor von Toshiba im Test

20. Februar 2012

Vor längerer Zeit hab ich von einem mobilen Monitor für den PC von Toshiba gelesen der nur per USB mit dem Rechner verbunden wird. Zu diesem Zeitpunkt gab es diesen aber leider nicht zu kaufen.

Nun halte ich endlich den 14″ Monitor in meinem Händen 🙂 Es handelt sich um dieses Produkt: Toshiba – Mobiler USB-Monitor LCD

 

Spezifikationen:

  • Bildschirmdiagonale: 14″ (35,6cm)
  • Auflösung: 1366 x 768 HD
  • Displayoberfläche: Matt
  • Kontrastverhältnis: 400:1
  • Reaktionszeit: 16 ms
  • Farbdarstellung: 256.000
  • Gewicht: 1,27 Kg

 

Boxinhalt:

  • Mobiler USB LCD Monitor
  • Hybrid Cover
  • USB 2.0 Kabel (Y-Kabel)
  • Benutzerhandbuch CD
  • Schnellstart-Anleitung
  • Garantiebroschüre

 

Ein paar Bilder hab ich auch für euch

Auf den Bildern schön zu sehen ist, dass das Cover Fingerabdrücke wie ein Smartphone-Display magisch anzieht. Stört mich persönlich aber nicht…

Das Cover selbst ist gut verarbeitet, macht einen stabilen Eindruck und bietet dem Monitor im aufgeklappten Zustand einen guten Halt.

Am Displaygehäuse selber gibt es nichts zu meckern. Verbaut sind noch ein Powertaster sowie 2 Taster  für die Helligkeitsregelung.

 

Die Installation der Treiber hat problemlos geklappt und nach dem Anstecken des Monitors wurde dieser auch prompt erkannt und als erweiterten Monitor konfiguriert.

Plug & Play in Perfektion 🙂

 

Erstaunlich find ich das der Monitor ausreichend hell ist, obwohl er nur über USB mit Strom versorgt wird. Laut Spezifikation braucht der Monitor 1 Ampere bei 5 Volt. Ist kein High-Power (mehr als 500mA) USB-Port vorhanden kann man mit dem Y-USB-Kabel einen zweiten USB-Port anzapfen um höhere Helligkeit zu erreichen. Das konnte ich aber nicht testen da bei meinem Notebook alle Ports High-Power-Ports sind.

 

Der mobile Monitor hat einen nicht so guten Kontrast wie ein normaler Bildschirm, daher sind die Farben auf dem mobilen Monitor blasser. Das erkennt man einigermaßen an den Vergleichsbilder.

 

Interessant ist wie der Monitor sich verhält wenn ein FullHD Video abgespielt wird. Da die Display-Link Technologie einen ausgefeilten Kompressionsalgorithmus verwendet war ich nicht sicher ob das flüssig und ohne Artefakte abgespielt wird. Getestet hab ich mit dem in Blender erstellten Film „Sintel“ in FullHD Auflösung, abgespielt mit VLC.

 

Auf meinem aktuellen Notebook  (Intel Core i7-2620M @ 2,7 GHz, AMD Radeon 6630M) lief alles flüssig ohne ruckler und ohne Artefakte, die CPU hat sich gelangweilt.

Beim alten Notebook (Intel Core2Duo @ 1,8 GHz, Intel HD Graphics) dagegen war die CPU voll ausgelastet. Das Video ruckelte etwas und die Mausbewegungen auf dem mobilen Monitor waren auch nicht mehr flüssig. Normales arbeiten war aber ohne weiteres möglich.

 

Noch ein paar Videos von dem Monitor, einmal bei Tageslicht und einmal abgedunkelt. Links ist der mobile Monitor und rechts das Notebook. Auf beiden Monitoren hab ich die höchste Displayhelligkeit gewählt.

 

Mein Fazit:

Wenn man zum arbeiten oder surfen ab und zu einen zusätzlichen Monitor benötigt lohnt sich die Anschaffung.

Oder auch für Präsentation außer Haus beim Kunden ist der Monitor gut geeignet. Monitore im Modus duplizieren betreiben und der Kunde sieht den gleichen Bildschirm ohne das man das Notebook immer drehen muss 🙂

 

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